\begin{song}{ title = {Der Geist ist müd}, note = {Entstanden durch Alexej Stachowitsch auf einer Fahrt von Vesoul nach Paris und auf Burg Hohenfels im Juni und Juli 1970. „Fahren ist etwas uns allen Wesentliches, etwas Herrliches, aber es sollte kein Fahren aus Verzweiflung, kein Fahren ins Nichts sein. Wir gehen auf Fahrt – um heimzukehren, Heim im geistigen und im geographischen Sinn. Darin liegt auch die Bedeutung unserer Burgen, Burgen aus Stein und aus Geist, die Rüstplatz sein können für Ausfahrt und Heimkehr.“ Alexej Stachowitsch}, lyrics = {Alexej Stachowitsch (1918-2013)}, composer = {Alexej Stachowitsch (1918-2013)}, bulibu = 14, cl = 66, swa = 38, } \begin{verse} Der \chord{G}Geist ist müd, die \chord{e}Hoffnung leer, \\ die \chord{A}Welt ist \chord{A7}mir \chord{D7}zuwider. \\ Halb \chord{C}Strolch, halb \chord{G}Revolutionär, \\ so \chord{A}tönen rings die \chord{D7}Lieder. \\ Ref.: \\ \chord{G}Trüb hängen Wolken in den Tag, \chord{C}fahren, ja \chord{G}fahren! \\ Wann bricht ein Licht in uns´re Plag? \chord{G}Fahren! \end{verse} \begin{verse} Schreit jeder mir die Ohren voll \\ vom Paradies auf Erden; \\ weiß nicht, wen ich bedauern soll, \\ weiß nur, es wird nicht werden. \end{verse} \begin{verse} Ein Rädchen bin ich in der Welt, \\ muss mich mitunter drehen- \\ und doch ihr Herrn - wem´s nicht gefällt, \\ mag mich von hinten sehen! \end{verse} \begin{verse} So fahr ich, weil ich Leben will, \\ das freie Wunderbare! \\ Wer Tod mir wünscht, der leg mich still, \\ ich lebe, weil ich fahre! \\ Trüb hängen Wolken in den Tag, fahren, ja fahren! \\ Licht bricht durch Dunkel wie ein Schlag! Fahren! \end{verse} \songimage{images/img-019.jpg} \end{song}