\begin{song}{ title = {Ein stolzes Schiff}, note = {Ursprünglich war es ein Marschlied: „Die Liebe schlang das heiligste der Bande“, 1828 in Hamburg, hom ponrert von A.Methfessel. Es war eines von zahlreichen Hamburger „Nationalliedern“. Hintergrund war die Befreiung von der französischen Herrschaft unter reger Mitwirkung des Hamburger Bürgermilitärs. Das Bürgermilitär wurde 1869 aufgelöst, danach hielt sich das Lied noch eine Weile im Repertoire der Volkssänger und Drehorgelspieler, bevor es in Vergessenheit geriet. (siehe Friedolin ll)}, lyrics = {traditionell}, composer = {traditionell}, bulibu = 286, cl = 120, swa = 73, libock = 118, } \begin{verse} Ein stolzes \chord{G}Schiff streicht \chord{C}einsam durch die \chord{G}Wellen \\ und führt uns \chord{a}unsre \chord{D}deutschen Brüder \chord{G}fort. \\ Die Fahne weht, die \chord{C}weißen Segel \chord{G}schwellen – \\ \chord{a}Amerika ist \chord{D}ihr \chord{G}Bestimmungsort. \\ \chord{e}Seht auf dem Verdeck sie \chord{C}stehen, \\ sich noch \chord{e}einmal \chord{C}umzusehen \\ ins \chord{G}Vaterland, ins heimatliche \chord{D}Grün, \\ \chord{e}seht, wie sie übers \chord{C}große \chord{D}Weltmeer \chord{G}ziehn. \end{verse} \begin{verse} Sie ziehn dahin auf blauen Meereswogen. \\ Warum verlassen sie ihr Heimatland? \\ Man hat sie um ihr Leben schwer betrogen, \\ die Armut trieb sie aus dem Vaterland. \\ Schauet auf, ihr Unterdrücker, \\ schauet auf, ihr Volksbetrüger! \\ Seht eure besten Arbeitskräfte fliehn, \\ seht, wie sie übers große Weltmeer ziehn. \end{verse} \begin{verse} Sie ziehn dahin, wer wagt sie noch zu fragen? \\ Warum verlassen sie ihr Heimatland? \\ O armes Deutschland, wie kannst du es ertragen, \\ dass deine Brüder werden so verbannt: \\ Was sie hofften hier zu gründen, \\ suchen sie dort drüben zu finden. \\ Drum ziehen sie von deutschem Boden ab \\ Und finden in Amerika ihr Grab. \end{verse} \songimage{images/img-045.jpg} \end{song}