\begin{song}{ title = {Es ist an der Zeit}, lyrics = {Hannes Wader (Original von Eric Bogle)}, composer = {Eric Bogle „no man‘s land“}, bulibull = 3, cl = 42, barde = 341, libock = 370, } \begin{verse} \chord{G}Weit in der \chord{e}Champagne im \chord{a}Mittsommergrün, \\ dort, \chord{D7}wo zwischen Grabkreuzen \chord{C}Mohnblumen \chord{G}blüh'n, \\ da flüstern die \chord{e}Gräser und \chord{C}wiegen sich \chord{a}leicht \\ im \chord{D7}Wind, der sanft über das \chord{D7}Gräberfeld \chord{G}streicht. \\ Auf deinem Kreuz \chord{e}finde ich, \chord{a}toter Soldat, \\ deinen \chord{D7}Namen nicht, nur Ziffern und \chord{G}jemand \chord{D7}hat \\ die \chord{G}Zahl \chord{e}neunzehnhundert und \chord{C}sechzehn \chord{a}gemalt, \\ und du \chord{D7}warst nicht einmal 19 \chord{D7}Jahre \chord{G}alt. \end{verse} \begin{verse} Refrain: \\ Ja, auch \chord{D}dich haben sie schon \chord{C}genauso \chord{G}belogen \\ so wie \chord{D}sie es mit uns heute \chord{C}immer noch \chord{G}tun, \\ und du \chord{C}hast ihnen alles \chord{D}gegeben: \\ Deine \chord{G}Kraft, deine \chord{a}Jugend, dein \chord{G}Leben. \end{verse} \begin{verse} Hast du, toter Soldat, mal ein Mädchen geliebt? \\ Sicher nicht, denn nur dort, wo es Frieden gibt, \\ können Zärtlichkeit und Vertrauen gedeih´n, \\ warst Soldat, um zu sterben, nicht um jung zu sein. \\ Vielleicht dachtest du dir, ich falle schon bald, \\ nehme mir mein Vergnügen, wie es kommt, mit Gewalt. \\ Dazu warst du entschlossen, hast dich selbst aber dann \\ vor dir selber geschämt und es doch nie getan. \end{verse} \begin{verse} Soldat, gingst du gläubig und gern in den Tod? \\ Oder hast zu verzweifelt, verbittert, verroht, \\ deinen wirklichen Feind nicht erkannt bis zum Schluss? \\ Ich hoffe, es traf dich ein sauberer Schuss? \\ Oder hat ein Geschoss dir die Glieder zerfetzt, \\ hast du nach deiner Mutter geschrien bis zuletzt, \\ bist du auf deinen Beinstümpfen weitergerannt, \\ und dein Grab, birgt es mehr als ein Bein, eine Hand? \end{verse} \begin{verse} Es blieb nur das Kreuz als die einzige Spur \\ von deinem Leben, doch hör' meinen Schwur, \\ für den Frieden zu kämpfen und wachsam zu sein: \\ fällt die Menschheit noch einmal auf Lügen herein, \\ dann kann es gescheh´n, dass bald niemand mehr lebt, \\ niemand, der die Milliarden von Toten begräbt. \\ Doch finden sich mehr und mehr Menschen bereit, \\ diesen Krieg zu verhindern, es ist an der Zeit. \end{verse} \end{song}