\begin{song}{ title = {Trinklied vor dem Abgang}, lyrics = {Theodor Kramer}, composer = {Erich Schmeckenbecher}, cl = 282, barde = 256, } \begin{verse} Schon \chord{C}wird uns oft ums Herz zu \chord{e}eng, es \chord{F}lässt uns niemals \chord{C}ruh'n. \\ Wir konnten manchmal im \chord{e}Gedräng nicht \chord{F}ganz das Rechte \chord{C}tun. \\ Lasst \chord{a}in die Runde gehn den \chord{e}Wein, horcht, \chord{F}wie die Zeit \chord{C}verrinnt, \\ die \chord{F}Menschen werden kleiner \chord{e}sein, \chord{a}wenn \chord{F}wir, wenn \chord{e}wir \\ \chord{F}gegangen \chord{C}sind. \end{verse} \begin{verse} Uns wäre eingereiht, behaust und vorbetreut nicht wohl; \\ wir konnten doch in uns'rer Faust vereinen Pol und Pol. \\ Lasst in die Runde gehn den Wein, horcht, wie die Zeit verrinnt, \\ die Menschen werden schwächer sein, wenn wir, wenn wir ver- \\ gangen sind. \end{verse} \begin{verse} Ob altes Maß, ob neues Maß, wir müssen bald vergehn; \\ was schadet's, bleibt nur dies und das von uns als Zeichen \\ stehn. \\ Lasst in die Runde gehn den Wein, horcht, wie die Zeit verrinnt, \\ die Menschen werden freier sein, wenn wir, wenn wir vergangen \\ sind. \end{verse} \end{song}