\begin{song}{ title = {Die Glocken}, lyrics = {Börries von Münchhausen}, composer = {Hans Wendelmuth}, cl = 90, swa = 55, } \begin{verse} Die \chord{D}Glocken stürmten von \chord{D}Bernwardsturm, \\ der \chord{G}Regen \chord{A}durchrauschte die \chord{D}Straßen, \\ /: und \chord{D}durch den Regen und \chord{G}durch den Sturm / \\ \chord{D}erschallte des \chord{A}Urhorns \chord{D}Blasen. :/ \end{verse} \begin{verse} Das Büffelhorn, das so lange geruht, / Veit Stoßberg nahm´s \\ aus der Lade. /: Das alte Horn, das schrie nach Blut / und \\ wimmerte Gott genade. :/ \end{verse} \begin{verse} Ja gnade dir Gott, du Ritterschaft, / der Bauer stand auf im \\ Lande, /: und tausendjährige Bauernkraft / macht Schild und \\ Schärpe zuschande. :/ \end{verse} \begin{verse} Die Klingsburg hoch am Berg lag, / sie zogen hinauf in \\ Waffen. /: Auframmte der Schmied mit einem Schlag / \\ das Tor, das er fronend geschaffen. :/ \end{verse} \begin{verse} Dem Ritter fuhr ein Schlag ins Gesicht / und ein Spaten \\ zwischen die Rippen; /: er brachte das Schwert aus der \\ Scheide nicht / und nicht den Fluch von den Lippen. :/ \end{verse} \begin{verse} Aufrauschte die Flamme mit aller Kraft, / brach Balken \\ und Bogen und Bande. /: Ja gnade dir Gott, du Ritter- \\ schaft, / der Bauer stand auf im Lande. :/ \end{verse} \end{song}