\begin{song}{ title = {Der Rabe}, lyrics = {Stamm Graf Luckner im DPBM}, composer = {Stamm Graf Luckner im DPBM}, cl = 32, barde = 16, libock = 22, } \begin{verse} \chord{a}An den Flammen \chord{C}zusammengerückt, \\ \chord{a}sitzt die Horte vom \chord{C}Lied noch entzückt. \\ \chord{d}Sie wollen von des Tages \chord{a}Bürde zehren, \\ \chord{d}sich mit Decken gegen \chord{a}Kälte wehren. \\ \chord{d}Schwarze Kohte am \chord{a}Waldesrand, \\ \chord{d}Nacht senkt sich \chord{E}über´s Land. \end{verse} \begin{verse} Refrain: \\ \chord{d}Ein großer Rabe mit \chord{G}seltsamem Schrei \\ fliegt \chord{C}dicht an ihren \chord{a}Köpfen vorbei. \\ /: Sie \chord{d}hoffen auf das \chord{G}Tageslicht, \\ denn im \chord{C}Dunkeln sieht man seinen \chord{a}Schatten nicht. :/ \end{verse} \begin{verse} Der Rabe sich auf breiten Schultern wiegt, \\ der selbst nachts noch seine Runden zieht. \\ Begleitet ihn schon seit langen Tagen, \\ den dunklen Fremden aus alten Sagen. \\ Das erste Mal, dass sie ihn sehen, \\ stumm bleibt er zwischen den Bäumen stehen. \end{verse} \begin{verse} Ringsrum Stille, nur das Feuer knistert, \\ einer ängstlich zu ihm flüstert: \\ "Komm herein in unser´n Kreis, \\ Essen ist für dich gewiß noch heiß." \\ Er nimmt sie mit auf seine Reisen, \\ erzählt von vergess´nen Weisen. \end{verse} \begin{verse} Refr.: \\ Das Feuer ist aus, der Tag fängt an, \\ verschwunden ist der alte Mann. \\ /: Doch hört man noch lange Zeit, \\ wie der Rabe in der Ferne schreit. :/ \end{verse} \end{song}