\begin{song}{ title = {Ich reise übers grüne Land}, lyrics = {Joseph von Eichendorff (die ersten 5.Strophen)}, composer = {H.Engel, 1913}, cl = 204, swa = 130, libock = 200, } \begin{verse} Ich \chord{G}reise übers \chord{C}grüne \chord{G}Land, \\ Der \chord{e}Winter \chord{a}ist \chord{D}vergangen, \\ Hab \chord{D7}um den Hals ein \chord{G}gülden Band, \\ \chord{C}Daran \chord{G}die \chord{D}Laute \chord{G}hangen. \end{verse} \begin{verse} Der Morgen tut ein'n roten Schein, \\ Den recht mein Herze spüret, \\ Da greif ich in die Saiten ein, \\ Der liebe Gott mich führet. \end{verse} \begin{verse} So silbern geht der Ströme Lauf, \\ Fern über schallt Geläute, \\ Die Seele ruft in sich: Glück auf! \\ Rings grüßen frohe Leute. \end{verse} \begin{verse} Mein Herz ist recht von Diamant, \\ Ein' Blum von Edelsteinen, \\ Die funkelt lustig übers Land \\ In tausend schönen Scheinen. \end{verse} \begin{verse} Die Welt ist schön! Hinaus! Im Wald \\ Gehn Wasser auf und unter, \\ Im grünen Wald sing, dass es schallt, \\ Mein Herz, bleib frei und munter! \end{verse} \begin{verse} Vom Schlosse in die weite Welt \\ Schaut eine Jungfrau 'runter, \\ Der Liebste sie im Arme hält, \\ Die sehn nach mir herunter. \end{verse} \begin{verse} Die Sonne uns im Dunklen läßt, \\ Im Meere sich zu spülen, \\ Da ruh ich aus vom Tagesfest \\ Fromm in der roten Kühle. \end{verse} \begin{verse} Hoch führet durch die stille Nacht \\ Der Mond die goldnen Schafe, \\ Den Kreis der Erden Gott bewacht, \\ Wo ich tief unten schlafe. \end{verse} \begin{verse} Wie liegt all falsche Pracht so weit! \\ Schlaf wohl auf stiller Erde, \\ Gott schütz dein Herz in Ewigkeit, \\ Dass es nie traurig werde! \end{verse} \songimage{images/img-079.jpg} \end{song}