\begin{song}{ title = {Als wir nach Frankreich}, lyrics = {Josef von Lauff}, composer = {Aus dem 1. Weltkrieg}, cl = 22, libock = 12, } % Der Schriftsteller und Dramaturg Josef von Lauff war so kaisertreu, dass die- % ser ihn 1913 in den Adelsstand erhob - kein Wunder, dass er dann als Kriegs- % berichterstatter mit Gedichten wie diesem dem Kaiser entsprechend dankte. \begin{verse} Als \chord{G}wir nach \chord{D}Frankreich \chord{e}zogen, \\ wir \chord{a}waren \chord{D}uns‘rer \chord{G}drei, \\ /: ein \chord{G}Schütze und ein \chord{e}Jäger, \\ und \chord{a}ich, der \chord{D}Fahnenträger \\ der \chord{G}schweren \chord{G}Reiterei. :/ \end{verse} \begin{verse} Drei Brüder und drei Herzen, \\ der Fahnen folgten sie, \\ /: zu Lüttich auf dem Plane, \\ da flüsterte die Fahne, \\ Herr Jesus und Marie. :/ \end{verse} \begin{verse} Und als wir weiterzogen, \\ wir waren uns‘rer zwei, \\ /: ein Bückeburger Jäger \\ und ich, der Fahnenträger \\ der schweren Reiterei. :/ \end{verse} \begin{verse} Zwei Brüder und zwei Herzen \\ begrüßten Tau und Tag. \\ /: Am Abend purpurfarben, \\ zu Longwy in den Garben, \\ die Fahne Amen sprach. :/ \end{verse} \begin{verse} Und als sie Amen sagte, \\ brach noch ein Herz entzwei. \\ /: Ade, mein lieber Jäger, \\ dich grüßt der Fahnenträger \\ der schweren Reiterei. :/ \end{verse} \begin{verse} Ach Mutter, liebste Mutter, \\ nur fest auf Gott gebaut! \\ /: Noch tut die Fahne schweben, \\ die mir auf Tod und Leben \\ mein Kaiser anvertraut. :/ \end{verse} \begin{verse} Und flüstert sie einst leise: \\ Nun gilt es dir Gesell! \\ /: dann folgt der Fahnenträger \\ dem großen Trommelschläger \\ zum himmlischen Appell. :/ \end{verse} \end{song}