\begin{song}{ title = {Schilf bleicht}, lyrics = {Walter Scherf (tejo), 1952}, composer = {altschwedische Volksweise (Varvindar friska)}, bulibu = 70, cl = 278, barde = 250, } \begin{verse} \chord{d}Schilf bleicht die langen, \chord{F}welkenden Haare \\ \chord{A}strähnengleich unterm \chord{d}Regenwind grau. / Schilf \\ taucht die heißen \chord{F}Sommerglanztage wild \chord{A}in den \\ See, die \chord{d}Möwe schreit rau. \\ Ref.: \end{verse} \begin{verse} \chord{F}Kiefern im Wind, die \chord{C}Klippen sind wach, / \chord{d}jäh \\ sprüht der See ins \chord{A}Schilfhüttendach. / \chord{d}Asche ist \\ auf die \chord{F}uralten Steine / \chord{A}wie weißer Staub \chord{d}geweht. \end{verse} \begin{verse} Feuer ist in den dämmernden Stunden lange \\ erloschen, Tag wird es schon. / Graugänse sind \\ am Morgen gekommen, welk auf der Schwelle \\ schläft roter Mohn. \end{verse} \begin{verse} Weht aus den Fugen weit in die Ödmark, frierend \\ macht mich das Sturmbrausen taub. / \\ Schläft noch und träumt von Felsen und Birken, \\ legt euch im Mantel unter das Laub. \end{verse} \begin{verse} Ach, diese letzten Tage und Stunden, morgen \\ ist unsre Fahrt schon vorbei. / \\ Weit ist die alte Tür aufgesprungen, strandhell \\ erschallt der Herbstmöwenschrei. \end{verse} \end{song}