\begin{song}{ title = {Die Ballade vom roten Haar}, lyrics = {Francois Villon, Nachdichtung: Paul Zech}, composer = {Peter Rohland}, cl = 216, barde = 175, } \begin{verse} Im S \chord{a}ommer war das G \chord{d}ras so tief, dass jeder W \chord{G}ind daran \\ vorüber \chord{C}lief. Ich habe \chord{a}da dein \chord{e}Blut gesp \chord{G}ürt, und wie es h \chord{F}eiß \\ zu mir herüberra \chord{a}nn. Du hast nur mein Gesi \chord{d}cht berührt, da \\ starb er ei \chord{G}nfach hin, der harte M \chord{C}ann. Weil's solche Li \chord{a}ebe \\ n \chord{e}icht mehr g \chord{G}ibt: Ich hab mich i \chord{F}n dein rotes Haar verli \chord{a}ebt. \end{verse} \begin{verse} Im Feld den ganzen Sommer war der rote Mohn so rot nicht \\ wie dein Haar. Jetzt wird es abgemäht - das Gras. Die bun- \\ ten Blumen welken auch dahin. Und wenn der rote Mohn so \\ blass geworden ist, dann hat es keinen Sinn, dass es noch \\ weiße Wolken gibt: Ich hab mich in dein rotes Haar verliebt. \end{verse} \begin{verse} Du sagst, dass es bald Kinder gibt, wenn man sich in dein \\ rotes Haar verliebt; so rot wie Mohn, so weiß wie Schnee, \\ im Herbst, da kehren viele Wunder ein. Warum soll's auch \\ bei uns nicht sein, du bliebst im Winter doch mein rotes \\ Reh. Und wenn es tausend Schön're gibt: Ich hab mich in \\ dein rotes Haar verliebt. \end{verse} \end{song}