\begin{song}{ title = {Gospodar, dein Großgut}, lyrics = {Theodor Kramer}, composer = {Rudi Rogoll}, bulibull = 111, cl = 170, barde = 125, libock = 172, } \begin{verse} G \chord{d}ospodar, dein Groß \chord{g}gut birg \chord{d}t heut u \chord{a}nsre Band \chord{d}. \\ U \chord{F}nsre guten Flinten h \chord{C}ängen an der Wand \chord{d}. \\ Fr \chord{g}ost knarrt in den Ästen, Wi \chord{C}nd pfeift durch die R \chord{d}itz; \\ gute Wärme gibs \chord{g}t du, Brud \chord{d}er Sli \chord{a}wo \chord{d}witz. \end{verse} \begin{verse} Treiben wir die Fremden übers Jahr erst aus, \\ Gospodar, wer glaubst du bleibt im Herrschaftshaus? \\ Soll ich knechtisch weichen, wo ich herrisch sitz? \\ Sind doch solche Tölpel, Bruder Sliwowitz. \end{verse} \begin{verse} Haben unser Herzblut nicht umsonst vertan. \\ Alles für die Seinen gibt der Partisan. \\ Mutterschaf und Lämmer, Gänse, Geiß und Kitz, \\ Kürbis und Melonen, Mais und Sliwowitz. \end{verse} \begin{verse} Sind die wilden Schweine aus dem Land verjagt, \\ die verbrannten Hütten aufgebaut und ragt \\ stolz im Dorf der Maibaum, flattert und geflitz, \\ ach, wie wird das schön sein, Bruder Sliwowitz. \end{verse} \begin{verse} Gospodar ist ein alter slawischer Begriff für einen Herrscher. Sliwowitz ist ein \\ Pflaumenbranntwein. \end{verse} \end{song}