\begin{song}{ title = {Wie ein Fest nach langer Trauer}, lyrics = {Jürgen Werth}, composer = {Johannes Nitsch}, libock = 392, } \begin{verse} Wie ein \chord{e}Fest nach langer \chord{h}Trauer, wie ein \chord{C}Feuer in \chord{D}der \\ \chord{e}Nacht, ein offenes Tor in einer \chord{h}Mauer, nur die \chord{C}Sonne \\ \chord{G}aufgemacht. Wie ein \chord{a}Brief nach langem \chord{D}Schweigen, wie \\ ein \chord{G}unverhoffter \chord{C}Gruß, wie ein \chord{a}Blatt an toten \chord{h}Zweigen, \\ ein \chord{e}„Ich-mag-dich-trotzdem-Kuss“. \end{verse} \begin{verse} /: So ist \chord{G}Versöhnung, so muss der \chord{D}wahre Frieden \chord{G}sein. \\ So ist \chord{e}Versöhnung, so ist \chord{C}Vergeben \chord{D}und \chord{e}Verzeih‘n. :/ \end{verse} \begin{verse} Wie ein Regen in der Wüste, frischer Tau auf dürrem Land, \\ Heimatklänge für Vermisste, alte Feinde Hand in Hand. Wie \\ ein Schlüssel im Gefängnis, wie in Seenot „Land in Sicht“, \\ wie ein Weg aus der Bedrängnis, wie ein strahlendes Ge- \\ sicht. \end{verse} \begin{verse} Wie ein Wort von toten Lippen, wie ein Blick, der Hoffnung \\ weckt. Wie ein Licht auf steilen Klippen, wie ein Erdteil, neu \\ entdeckt. Wie der Frühling, wie der Morgen, wie ein Lied, \\ wie ein Gedicht, wie das Leben, wie die Liebe, wie Gott \\ selbst, das wahre Licht. \end{verse} \end{song}