\begin{song}{ title = {Weißer Sand}, lyrics = {Walther Richter}, composer = {Wolfgang Preuß}, bulibu = 396, bulibull = 3, cl = 40, barde = 340, libock = 368, } \begin{verse} Wei \chord{C}ßer Sand umhüllt vo \chord{a}n Glas, von Stand \chord{G}gehäuse \\ und Zin \chord{C}n. Rieselt ohne Unte \chord{a}rlass Trau \chord{F}m und \\ Stunden dahin./ \chord{G} Und so lautl \chord{C}os, wie \chord{F} die Sand \chord{G}säule \\ f \chord{C}ällt, / zählt es \chord{F}die Sek \chord{G}unden der W \chord{C}elt./ Ist dann \\ seine Zeit \chord{a} herum,/ so dreh \chord{G}t man es \chord{G7}wieder um. \end{verse} \begin{verse} Kaiser, König, Edelmann, die hielten es in der Hand; \\ ihre Zeit ist längst vertan, mit dem Sand weggerannt. \\ Selbst das Stundenglas noch mal umzudrehn, \\ macht Geschehenes nicht ungeschehen, \\ denn die Zeit ist taub und blind, \\ und nur der Sand rinnt und rinnt. \end{verse} \begin{verse} S \chord{C}ei nicht tr \chord{G}aurig, \chord{F} wenn der Augenblick f \chord{G}lieht, \\ d \chord{C}er ist gl \chord{a}ücklich \chord{F}, der den Sonnenschein si \chord{G}eht. \end{verse} \begin{verse} Mancher glaubt die gold’ne Zeit, \\ die sei schon lange vorbei. \\ Trotzdem wechseln Freud und Leid, \\ jede Stunde aufs neu. \\ Was heut oben ist, fällt morgen herab, \\ was jetzt blüht, liegt bald schon im Grab. \\ Denn die Zeit lässt keine Wahl, bei ihr ist alles egal. \\ Sei nicht traurig, halte Minuten nicht auf, \\ Krach und Liebe, alles nimmt seinen Lauf. \end{verse} \begin{verse} Schau nicht auf das Stundenglas, \\ tagein, tagaus wie gebannt. \\ Finde selbst das richt‘ge Maß, \\ gib dem Leben die Hand. \\ Nutz den Tag und nutze die Stunde der Nacht, \\ freu dich, wenn die Liebe dir lacht. \\ Einmal kommt der Sensenmann \\ und hält das Stundenglas an. \\ Sei nicht traurig, wenn der Augenblick flieht, \\ der ist glücklich, der den Sonnenschein sieht. \end{verse} \end{song}