\begin{song}{ title = {Papst \& Sultan}, lyrics = {Christian Ludwig}, composer = {mündlich überliefert}, bulibull = 60, cl = 74, barde = 53, } \begin{verse} Der \chord{G}Papst lebt herrlich in der \chord{D}Welt, / es fehlt ihm \\ \chord{D7}nie an \chord{G}Ablassgeld. / Er trinkt vom \chord{D}allerbesten \chord{e}Wein,/ \\ drum möcht ich \chord{C}auch der \chord{D}Papst wohl sein. \end{verse} \begin{verse} Doch nein, er ist ein armer Wicht, \\ ein holdes Mädchen küsst ihn nicht. \\ Er schläft in seinem Bett allein, \\ drum möchte ich der Papst nicht sein. \end{verse} \begin{verse} Der Sultan lebt in Saus und Braus, \\ er wohnt in einem Freudenhaus, \\ voll wunderschöner Mägdelein, \\ drum möcht´ ich wohl der Sultan sein. \end{verse} \begin{verse} Doch nein, er ist ein armer Mann, \\ denn folgt er seinem Alkoran, \\ so trinkt er keinen Tropfen Wein, \\ drum möcht´ ich auch nicht Sultan sein. \end{verse} \begin{verse} Geteilt veracht´ ich beider Glück \\ und kehr in meinen Stand zurück. \\ Doch das geh ich mit Freuden ein, \\ halb Sultan und halb Papst zu sein. \end{verse} \begin{verse} Drum, Mädchen, gib mir einen Kuss, \\ denn jetzt bin ich dein Sultanus! \\ Ihr trauten Brüder, schenket ein, \\ damit ich auch der Papst kann sein! \end{verse} \end{song}