\begin{song}{ title = {Ballade von der gemeinsamen Zeit Vorspiel: /: d A :/ d g C F d g A /: d A :/}, lyrics = {Konny Kleinkunstpunk}, composer = {Konny Kleinkunstpunk}, cl = 414, libock = 446, } \begin{verse} \chord{d}Zähle doch nicht unsere \chord{g}Stunden und weine doch nicht, \\ wenn du \chord{d}gehst. Du vergießt doch \chord{C}auch keine \chord{B}Tr \chord{d}änen, \\ B F Gis \\ wenn der Wind mal nicht weht. So frier ich auch nicht in \\ der \chord{g}Nacht, wenn der Mond am Himmel ve \chord{F}rrät, dass die \\ F Dis Cis C \\ Sonne ihr Licht jetzt woanders austrägt. \end{verse} \begin{verse} Halte mich in deinen Armen und lass uns gehen ein Stück. Ande- \\ re machen es anders. Was wissen denn die schon vom Glück? \\ Was wissen denn die schon von Abschied? Und ist’s nur ein Ab- \\ schied auf Zeit, so hab ich doch einen Zeitvertreib: \\ \chord{d}Heute säh ich, morgen mäh ich, \chord{g}übermorgen back ich \\ Brot, p \chord{C}ress den Saft aus Südhangreben – \chord{F} dieser Wein \\ wird \chord{g}süß und \chord{A}ro \chord{d}t! Bau ein Haus aus Wegrandsteinen, \\ p \chord{g}flanze Rosen, roten Mohn, l \chord{C}ern das schöne Spiel der \\ Geige, \chord{F}kauf mir ein Ban \chord{g}done \chord{A}om. \chord{d}Hack das Holz und \\ heiz die Stube, n \chord{g}ehm ein Bad mit Elixier, \chord{C}reiß die Blätter \\ vom Kalender u \chord{F}nd dann bist du w \chord{g}ieder hi \chord{A}er... \end{verse} \begin{verse} So kamst du zurück eines Tages, der Koffer verschwand unterm \\ Bett. Jetzt liegst du in meinen Armen, doch weiß ich, du gehst \\ wieder weg. Noch halten wir unsere Hände, noch lächelt dein \\ Gesicht, noch drückt dein Koffer unter uns nicht. \end{verse} \begin{verse} Dann sagst du, du hast noch zwei Stunden, dann ruft dich wieder \\ die Pflicht. Wir haben ne Art gefunden, dass uns das Herz nicht \\ zerbricht. Unser Gang endet wieder am Bahnsteig. Ich seh zu, \\ wie der Zug sich entfernt. Hör zu, ich hab ein Lied gelernt: \end{verse} \begin{verse} Heute säh ich, morgen mäh ich, … \end{verse} \begin{verse} Hat man uns denn so erzogen? Oder was hat uns soweit ge- \\ bracht, dass dieses dumme Leben uns hindern kann an unsrer \\ Pracht, uns hindert an unserer Nähe? Denn die Liebe verhin- \\ dert’s ja nicht wie die Traurigkeit, wenn der Morgen anbricht. \end{verse} \begin{verse} Was bringt uns das viele Gerenne? Was sagt mir dies klagende \\ Lied? Es sagt mir, dass sich nichts ändert, wenn keine Änderung \\ geschieht. Wir haben nur dies kurze Leben, dann sind wir wieder \\ allein. So könnte es jetzt doch mal andersrum sein. \\ J \chord{d}a, dann säen wir gemeinsam, \chord{g}backen unser eigen’ Brot, \chord{C} trinken \\ Wein aus vollen Schläuchen, t \chord{F}anzen bis ins \chord{g}Morgenr \chord{A}ot \chord{d}. Bauen \\ noch ein Haus aus Kieselsteinen, \chord{g}pflanzen auch noch Majoran, \\ u \chord{C}nd du singst zu den Akkorden, i \chord{F}ch spiel Geige, w \chord{g}as ich \chord{A}kann. \\ \chord{d}Und das Holz im Ofen knistert, \chord{g}wenn du aus der Wanne steigst. \\ \chord{C}Der Kalender liegt im Feuer, \chord{F}wenn du mir den \chord{g}Nordstern \chord{A}zeigst. \end{verse} \end{song}