\begin{song}{ title = {Was keiner wagt}, lyrics = {Lothar Zenetti}, composer = {Konstantin Wecker}, libock = 364, } % Der Text der Ballade des Liedermachers Konstantin Wecker stammt aus dem % dreistrophigen Gedicht des Theologen Lothar Zenetti. Das Lied fordert dazu % auf, mutig zu sein, sich gegen die Haltung der Masse aufzulehnen, selbststän- % dig zu denken und neue Wege zu gehen. Wecker stellt das Lied ans Ende % eines jeden Konzerts. Dafür ließ er in seiner Vertonung Anfang und Ende des % ursprünglichen Textes Lothar Zenettis weg: „Das Kreuz des Jesus Christus % durchkreuzt was ist, und macht alles neu“ und veränderte so die dezidiert % christliche Deutung des Textes. Die Herkunft der vierten und fünften Strophe % konnte nicht genau geklärt werden. \begin{verse} Was keiner w \chord{C}ag \chord{d}t, das sollt ihr \chord{C}wagen, \\ was keiner s \chord{F}ag \chord{D7}t, das sagt herau \chord{G}s. \\ \chord{E7}Was keiner \chord{a}denkt, d \chord{g}as wagt zu den \chord{F}ken \\ was keiner a \chord{C}nfängt, \chord{G7} das führt aus \chord{C}. \end{verse} \begin{verse} Wenn keiner ja sagt, sollt ihr es sagen, \\ wenn keiner nein sagt, sagt doch nein. \\ Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben, \\ wenn alle mittun, steht allein. \end{verse} \begin{verse} Wo alle loben, habt Bedenken, \\ wo alle spotten, spottet nicht. \\ Wo alle geizen, wagt zu schenken, \\ wo alles dunkel ist, macht Licht. \end{verse} \begin{verse} Wo alle lügen, dient der Wahrheit \\ wo alle heucheln, macht nicht mit. \\ Verscheucht den Nebel, strebt zur Klarheit, \\ wo alle weichen, keinen Schritt. \end{verse} \begin{verse} Wo alle beten, lasst sie flehen, \\ wo alle klatschen, kein Applaus. \\ Wo alle knien, bleibet stehen, \\ wo alle jammern, lacht sie aus! \end{verse} \begin{verse} Stabkirche Heddal, Illustration von Christa Käsinger \end{verse} \end{song}