\begin{song}{ title = {Es dunkelt schon}, lyrics = {aus Ostpreußen bei Eduard Roese "Lebende Spinnstuben- lieder", Berlin 1911. Mit den Worten "Es dunkelt in dem Walde" 1860 aus Pommern in Erk-Böhmes "Deutschem Liederhort" II, Leipzig 1894}, composer = {aus Ostpreußen bei Eduard Roese "Lebende Spinnstuben- lieder", Berlin 1911. Mit den Worten "Es dunkelt in dem Walde" 1860 aus Pommern in Erk-Böhmes "Deutschem Liederhort" II, Leipzig 1894}, cl = 136, swa = 82, libock = 130, } \begin{verse} Es \chord{G}dunkelt schon \chord{C}in der \chord{G}Heide, \\ nach Hause \chord{D}lasst uns \chord{G}gehen. \\ /: Wir \chord{G}haben das \chord{D}Korn \chord{G}geschnitten \\ mit \chord{a}unserem \chord{D7}blanken \chord{G}Schwert. :/ \end{verse} \begin{verse} Ich hörte die Sichel rauschen, \\ sie rauschte durch das Korn; \\ /: ich hörte mein Feinslieb klagen, \\ sie hätt´ ihr Lieb verlor´n. :/ \end{verse} \begin{verse} Hast du dein Lieb verloren, \\ so hab ich noch das mein; \\ /: so wollen wir beide mit’nander \\ uns winden ein Kränzelein. :/ \end{verse} \begin{verse} Ein Kränzelein von Rosen, \\ ein Sträußelein von Klee. \\ /: Zu Frankfurt an der Brücke, \\ da liegt ein tiefer Schnee. :/ \end{verse} \begin{verse} Der Schnee, der ist zerschmolzen, \\ das Wasser läuft dahin; \\ /: kommst mir aus meinen Augen, \\ kommst mir nicht aus dem Sinn. :/ \end{verse} \begin{verse} In meines Vaters Garten, \\ da steh´n zwei Bäumelein; \\ /: das eine trägt Muskaten, \\ das and´re Braunnägelein. :/ \end{verse} \begin{verse} Muskaten, die sind süße, \\ Braunnägelein sind schön; \\ /: wir beide, wir müssen uns scheiden, \\ ja scheiden, das tut weh. :/ \end{verse} \songimage{images/img-049.png} \end{song}