Add import-songs.py script that extracts songs from the PDF text and generates .tex files with leadsheets format. Adds song properties for all reference books (BuLiBu, BuLiBuII, CL, SwA, Barde, LiBock). Generates all-songs.tex with alphabetical inputs. Note: Chord alignment is approximate from PDF extraction and may need manual review for some songs. Co-Authored-By: Claude Opus 4.6 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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\begin{song}{
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title = {Nicht nur nebenbei},
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lyrics = {Stefan Mensching und Hans-Eckhardt Wenzel},
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composer = {Erich Schmeckenbecher},
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bulibu = 278,
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cl = 34,
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barde = 18,
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libock = 24,
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}
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% Auch wenn es für uns irgendwie nach Resistance, Spanischem Bürgerkrieg,
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% Chile oder Argentinien klingt: Das Lied hat, wie uns Steffen Mensching versi-
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% chert, keinen konkreten historischen Hintergrund. Es ist in einer Jam-Session
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% Anfang der 80er Jahre entstanden, als Erich Schmeckenbecher die in der da-
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% maligen DDR lebenden befreundeten Textautoren besuchte. Mit seinen eige-
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% nen Worten: „Das Lied ‘Nicht nur nebenbei‘ zum Beispiel ist in Schmuggerow
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% bei Anklam im tiefsten Osten der damaligen DDR entstanden, mit einer
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% ‘westdeutschen Melodie‘, die ich im Kopf mit über die Grenze brachte, und
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% einem ‘ostdeutschen Text‘, der dann dort am Arsch der Welt im Vorgarten ei-
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% nes halb verfallenen, kleinen Hauses am Dorfrand bei Sonnenschein innerhalb
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% von ein paar Stunden entstanden ist.“ Erschienen ist es dann 1984 auf dem
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% Zupfgeigenhansel-Album „Liebeslieder“. [Quelle: Codex]
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\begin{verse}
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\chord{D}An der Allee die Akazien blühen, es schw \chord{G}eb \chord{D}en \\
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über uns Flieger und Vögel, es ist wieder M \chord{G}ai. \\
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\chord{A}So könnten wir unsere Zeit miteinander verl \chord{D}eb \chord{A}en, \\
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d \chord{G}achte ich h \chord{D}eut´ nebe \chord{A}nb \chord{D}ei.
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\end{verse}
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\begin{verse}
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Dein weißes Kleid weht den Fahnen gleich \\
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über die Straßen, gehen wir zwei, niemand \\
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stört uns, nicht mal Polizei. \\
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War´n wir so frei, dass wir alles um uns vergaßen, \\
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dachte ich heut nebenbei.
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\end{verse}
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\begin{verse}
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Ref: A \chord{G}ber es h \chord{D}ält mich hier \chord{A}auf dieser \chord{D}Welt mit dir \\
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z \chord{G}wischen Gef \chord{D}lüster und Sch \chord{A}rei. \\
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\chord{G}Eben verg \chord{D}eben wir j \chord{A}etzt unser L \chord{D}eben hier, \\
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u \chord{G}nd das nicht n \chord{D}ur neben \chord{A}bei.
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\end{verse}
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\begin{verse}
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Liebster, was wird aus uns, wenn wir uns daran gewöhnen, \\
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dass alles bleibt, wie es ist, dass es sei, wie es sei. \\
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Wenn wir verzaubert in fernen romantischen Tönen, denken \\
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an uns, nur uns zwei. \\
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Ref.: Aber es hält ...
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\end{verse}
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\begin{verse}
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Wenn uns die Bilder der Toten nicht schmerzhaft \\
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berühren, wir nicht mehr hören die Schüsse, nicht \\
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spüren das Blei, sind wir so glücklich nur hinter \\
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verschlossenen Türen, dachte ich heut´ nebenbei.
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\end{verse}
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\begin{verse}
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Ref: Eben vergeben wir jetzt unser Leben hier, \\
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und das nicht nur nebenbei. \\
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Aber es hält uns hier auf dieser Welt mit dir \\
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zwischen Geflüster und Schrei.
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\end{verse}
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\end{song}
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