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songbook/songs/der-tod-reit-auf.tex
shahondin1624 93f451eef9 Import 294 songs from Carmina Leonis PDF
Add import-songs.py script that extracts songs from the PDF text
and generates .tex files with leadsheets format. Adds song
properties for all reference books (BuLiBu, BuLiBuII, CL, SwA,
Barde, LiBock). Generates all-songs.tex with alphabetical inputs.

Note: Chord alignment is approximate from PDF extraction and
may need manual review for some songs.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.6 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-04-02 15:40:59 +02:00

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\begin{song}{
title = {Der Tod reit auf},
lyrics = {Elsa von Wolzogen},
composer = {nach einem rheinischen Nonnentanzlied aus dem 15. Jahrhundert},
bulibu = 316,
cl = 78,
swa = 44,
}
% Das Lied entstand 1916 oder 1917 bei Wandervogel-Feldsoldaten vom Nie-
% derrhein. Die Konzert und Lautensängerin Elsa von Wolzogen war als Trup-
% penbetreuerin aktiv und hat den Text entweder dort aufgeschnappt und über-
% arbeitet oder ganz selbst verfasst und dann die alte Melodie hinzugefügt. Das
% Lied bezieht sich auf die drei mörderischen „Flandernschlachten“ im Ersten
% Weltkrieg. Erstmals niedergeschrieben wurde das Lied offenbar für die
% „Frontzeitung des Wandervogels“. Bereits 1917 übersetzte ein L. van de Len-
% de das Lied ins Flämische (Vlaamse Dodendans).
\begin{verse}
Der To \chord{d}d reit´ auf einem ko \chord{A}hlschwarzen Ra \chord{d}ppen, \\
er hat ein undurchsic \chord{A}htige Ka \chord{d}ppen! \\
Wenn Land \chord{g}sknecht in da \chord{d}s Feld \chord{A} marschier \chord{d}en, \\
lässt e \chord{g}r sein R \chord{d}oss daneb \chord{A}en galoppi \chord{d}eren. \\
Ref.: \\
Fla \chord{g}ndern in No \chord{d}t, in Flandern r \chord{A}eitet der T \chord{d}od, \\
in Fl \chord{g}andern r \chord{d}ei \chord{A}tet der T \chord{d}od.
\end{verse}
\begin{verse}
Der Tod reitet auf einem lichten Schimmel, \\
schön wie ein Cherubim vom Himmel; \\
wenn Mädchen ihre Reigen schreiten, \\
will er mit ihnen im Tanze gleiten.
\end{verse}
\begin{verse}
Der Tod kann auch die Trommel rühren, \\
man kann den Wirbel im Herzen spüren. \\
Er trommelt hell, er trommelt laut, \\
er schlägt auf eine Totenhaut.
\end{verse}
\begin{verse}
Als er den ersten Wirbel geschlagen, \\
da hats das Blut vom Herzen getragen, \\
als er den zweiten Wirbel schlug, \\
den Landsknecht man zu Grabe trug.
\end{verse}
\begin{verse}
Der dritte Wirbel ist so lang gegangen, \\
bis der Landsknecht von Gott den Segen empfangen. \\
Der dritte Wirbel ist leis und lind, \\
als wiegt eine Mutter im Schlaf ihr Kind.
\end{verse}
\begin{verse}
Der Tod kann Rappen und Schimmel reiten, \\
der Tod kann lächelnd im Tanze schreiten. \\
Er trommelt laut, er trommelt fein; \\
gestorben, gestorben, gestorben muss sein. \\
gestorben, gestorben muss sein.
\end{verse}
\end{song}