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songbook/songs/die-gedanken.tex
shahondin1624 93f451eef9 Import 294 songs from Carmina Leonis PDF
Add import-songs.py script that extracts songs from the PDF text
and generates .tex files with leadsheets format. Adds song
properties for all reference books (BuLiBu, BuLiBuII, CL, SwA,
Barde, LiBock). Generates all-songs.tex with alphabetical inputs.

Note: Chord alignment is approximate from PDF extraction and
may need manual review for some songs.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.6 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-04-02 15:40:59 +02:00

62 lines
2.3 KiB
TeX

\begin{song}{
title = {Die Gedanken},
lyrics = {Hoffmann von Fallersleben},
composer = {aus Hessen},
bulibu = 284,
cl = 88,
swa = 54,
barde = 60,
libock = 80,
}
% Um 1780 wurde es zum ersten Mal auf Flugblättern veröffentlicht. Im Zeitraum
% zwischen 1810 und 1820 wurde zum ersten Mal eine Melodie aufgeschrieben
% und in dem Buch „Lieder der Brienzer Mädchen“, das in Bern erschienen ist,
% gedruckt. Im Jahr 1842 wird diese Weise in dem Buch „Schlesische Volkslie-
% der“ von Hoffmann Richter veröffentlicht. Diese letzte Version stammt aus der
% Feder von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Der Grundgedanke
% des Liedes findet sich jedoch schon im 13.Jahrhundert bei Freidank und
% Walther von der Vogelweide („Sind doch Gedanken frei“).
% Später wurde zu dem ursprünglich vierstrophigen Lied eine weitere Strophe
% hinzugefügt. Heute variiert jedoch die Reihenfolge der Strophen und ist nicht
% mehr eindeutig festgelegt. Während der Deutschen Revolution (1848/1849)
% und in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland wurde das Lied verbo-
% ten.
\begin{verse}
Die Ge \chord{G}danken sind frei, wer kan \chord{C}n sie \chord{a} erra \chord{D7}ten \chord{G}? \\
Sie fliegen vorbei, wie n \chord{C}äc \chord{a}ht \chord{D7}lic \chord{G}he Schatten. / Kein \\
Me \chord{D}nsch kann sie wiss \chord{G}en, kein Jäge \chord{D}r erschieß \chord{G}en / \\
mit Pu \chord{C}lver und Bl \chord{G}ei, die Geda \chord{D}nken sind fr \chord{G}ei!
\end{verse}
\begin{verse}
Ich denke was ich will, und was mich beglücket, \\
und alles in der Still, und wie es sich schicket. \\
Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren, \\
es bleibet dabei, die Gedanken sind frei!
\end{verse}
\begin{verse}
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker, \\
das alles sind rein vergebliche Werke. \\
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken \\
und Mauern entzwei, die Gedanken sind frei!
\end{verse}
\begin{verse}
Ich liebe den Wein, mein Mädchen vor allen, \\
sie tut mir allein, am Besten gefallen. \\
Ich bin nicht alleine, bei meinem Glas Weine, \\
mein Mädchen dabei: Die Gedanken sind frei!
\end{verse}
\begin{verse}
Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen, \\
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen. \\
Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen \\
und denken dabei: Die Gedanken sind frei!!
\end{verse}
\end{song}