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songbook/songs/im-morgennebel.tex
shahondin1624 93f451eef9 Import 294 songs from Carmina Leonis PDF
Add import-songs.py script that extracts songs from the PDF text
and generates .tex files with leadsheets format. Adds song
properties for all reference books (BuLiBu, BuLiBuII, CL, SwA,
Barde, LiBock). Generates all-songs.tex with alphabetical inputs.

Note: Chord alignment is approximate from PDF extraction and
may need manual review for some songs.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.6 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-04-02 15:40:59 +02:00

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\begin{song}{
title = {Im Morgennebel},
lyrics = {olka (Erich Scholz)},
composer = {olka (Erich Scholz)},
cl = 214,
swa = 136,
}
% Dieses Lied erschien 1935 im Liederbuch „Lieder der Rotte Brabant“ im Gün-
% ther Wolff Verlag. Das Heft wurde neben anderen Ende 1938 in die von
% der NS-Reichschrifttumskammer herausgegebenen „Liste des schädlichen
% und unerwünschten Schrifttums“ aufgenommen. Liederbuch wie Lied waren
% damit faktisch verboten. Das Lied setzte sich ursprünglich wohl mit der spezi-
% ellen Situation der deutschen Pfadfinder in Danzig - dem heute polnischen
% Gdansk - auseinander. Die Bevölkerung von Danzig, bis dahin Hauptstadt der
% deutschen Provinz Westpreußen, und seiner unmittelbaren Umgebung war zu
% rund 90 Prozent deutscher Nationalität. 1919 wurde es durch den Versailler
% Vertrag vom Deutschen Reich abgetrennt und von den Alliierten im November
% 1920 mit der Bezeichnung „Freie Stadt Danzig“ zum selbstständigen Staat
% erhoben. Nach 1933 wurde das Lied zunehmend auch von jugendbewegten
% und bald illegalen Gruppen im gesamten Deutschen Reich gesungen.
\begin{verse}
\chord{H7}Im Morgenn \chord{e}ebel schwimmen T \chord{H7}al und W \chord{e}älder, dur \chord{D}chs \\
Heimatl \chord{G}and zieht \chord{C} schweigend u \chord{D7}ns´re \chord{G}Schar. \\
/: \chord{E}Wi \chord{D}r \chord{h}se \chord{a}hen Hügel, Wiese, D \chord{D}orf und Feld \chord{e}er, \\
wie es vor Ja \chord{a}hren \chord{H7}immer wieder \chord{e}war. :/
\end{verse}
\begin{verse}
Und diese Erde, die uns einst geborgen, \\
sie hält uns fest mit unsichtbarem Band. \\
/: Ihr glaubtet oft, wir hätten sie verloren, \\
ihr glaubtet oft, uns lockte fremdes Land. :/
\end{verse}
\begin{verse}
In unserm Herzen heilig steht ein Wille, \\
in unserm Blut pocht klopfend ein Gebot. \\
/: Ihr saht zu wenig, ihr saht nur die Hülle, \\
denn in uns lebt ein Lied von harter Not. :/
\end{verse}
\end{song}